In „Eden Spirit“ orientieren wir uns sehr stark an der Sangha (Gemeinschaft), nach dem Vorbild der 3 Juwelen im Buddhismus. Gemäss der Sanga sollen gerade Menschen, die auf der Suche sind, die Möglichkeit bei uns finden, zu lernen, spirituell zu wachsen, gemeinsam zu leben und Zuflucht vor der Hektik des Alltags zu finden.

 

In unserem Sangharama (Tempel) bieten wir Suchenden daher zwei verschiedene Möglichkeiten der Gemeinschaft:

 

Arya-Sangha

In der Arya Sangha finden sich Mitglieder und Schüler der internen Gemeinschaft „Eden Spirits“ zusammen. Sie haben bereits die erste Hürde auf dem Weg zur Erleuchtung bewältigt: Die Befreiung vom ego-behafteten Denken, dem Austritt aus der Ich-Illusion.
Die Schüler im Arya-Sangha sind nun dabei, sich selbst und die damit verbundene, selbstlose Liebe zu verwirklichen und diese neue Freiheit auch zu leben.

In dieser Sangha baut sich die Bindung und damit die Beziehung der Einzelnen zueinander in einer vorwiegend polyamoren Beziehung auf, die alleine der selbstlosen Liebe zugrunde liegt. Diese Lebensweise und die damit verbundene Ablegung von Dogmen durch den Verlust des Egos und der Erfahrung der selbstlosen Liebe hat eine enorme spirituelle, sowie geistige Entwicklung zur Folge: Sie realisiert die gänzliche Eins-Werdung in allen Dingen und hilft dabei, dies auch im bewussten Geist zu manifestieren.

Gemäss dieser Lebensweise und unserer Grundsätze der selbstlosen Liebe gibt es in „Eden Spirit“ deshalb auch keine kommerziellen, oberflächlichen oder egoistischen Interessen. Hier lebt jeder Einzelne für den anderen und für die Gemeinschaft.

Das dafür zu schaffende, rechtliche Fundament wird innerhalb der Gemeinschaft mit allen Betreffenden besprochen, damit wir dafür eine optimale Lösung finden, die jedem in der Sangha gerecht wird.

Für die Zukunft ist bisher geplant, alle Vermögenswerte (einschl. der Tempel) und nach der erfolgreich abgeschlossenen Finanzierung des Grundstückes auch dieses in eine Stiftung zu übertragen. Wie diese Pläne im Einzelnen später umgesetzt werden, wird noch viele Gespräche und Ideen erfordern. Missbrauch, Veruntreuung oder andere, niedere Motivationen, die das Projekt gefährden könnten, werden ausserdem Teil der zukünftigen Pläne sein, um solchen eigennützigen Vorhaben von Anfang an jegliche Ausführung unmöglich zu machen.

Das ist mitunter ein Grund dafür, dass die Leitung der Arya-Sangha matriarchalisch organisiert ist. Sie wird ausschliesslich in den Händen von Frauen sein, die kurz vor ihrer Erleuchtung stehen oder diese bereits erreicht haben. Der Grundgedanke dafür war eine lange Liste an Erfahrungen aus bestehenden, patriarchalischen Strukturen: Hier sind und waren vorrangig Begierde nach Macht, Selbstverherrlichung und Materialismus die Hauptursachen dafür, dass sich diese Hierarchien meist auf Leid, Elend, Unterdrückung, Tyrannei und Kriege stützen.

Frauen dagegen haben weichere Wesenszüge und einen ganz anderen Umgang mit Macht, die sich auf eine mütterlich-fürsorgliche Art der Führung gründet. Dies insbesondere dann, wenn sie den Weg der selbstlosen Liebe gehen. Das bedeutet nicht, dass wir das Weibliche über das Männliche stellen oder dem Mann den Weg der selbstlosen Liebe absprechen. Auch Männer können ihn aus tiefstem Willen beschreiten und eins werden mit allem. Wir wissen aber auch um die Menschen und ihre Begierden, weshalb wir der Gemeinschaft auch eine gewissen Schutzfunktion vor Macht-Missbrauch zur Verfügung stellen möchten.
Da der Verstand der Frau in ihrem Herz sitzt bzw. ihr Denken und Handeln sich darauf gründet, sowie anhand der Erfahrungen aus vergangener und jüngster Zeit, werden die Frauen in „Eden Spirit“ die Verantwortung haben.

 

 

Maha-Sangha

Das Maha-Sangha wird von der Arya-Sangha geleitet und ist die Gemeinschaft der buddhistisch Lernenden bzw. Praktizierenden. Dazu zählen die Mitglieder unseres gemeinnützigen Fördervereins (noch in Vorbereitung), sowie des Deutschen Tantra-Verbandes (noch in Vorbereitung).

Diese Sangha lebt nicht zusammen, sondern bildet seine Gemeinschaft durch die einzelnen Mitglieder in den oben genannten, gemeinnützigen Vereinen. Durch ihre Mitgliedschaft können sie so die Ziele, Interessen und Visionen von „Eden Spirit“ unterstützen und haben im Gegenzug auch jederzeit die Möglichkeit, mit uns zu lernen. Darüber hinaus bekommen sie natürlich auch viele weitere Vergünstigungen und deutliche, finanzielle Vorteile.

Um die zwischenmenschlichen Beziehungen zu fördern und die Gemeinschaft zu stärken, sind ausserhalb von Lehrveranstaltungen zudem regelmässige Vereinstreffen geplant. So haben Mitglieder der gemeinnützigen Vereine die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, neue Erfahrungswerte zu sammeln und auch immer über neue Projekte der Vereine informiert zu sein.

 

 

 

Detaillierte Aufnahmekriterien für die Arya-Sangha (interne Lebens-Gemeinschaft) im „Eden Spirit“

„Eden Spirit“ soll jedem Suchenden die Möglichkeit bieten, sich selbst in wahrer, selbstloser Liebe zu verwirklichen. Das setzt das absolute Loslassen der Ich-Illusion voraus. Natürlich erwarten wir nicht, dass ihr diese Etappe bereits hinter euch gebracht habt, denn das Ego und alles, was daraus resultiert zu erkennen, braucht viel Selbsterkenntnis. Dennoch sind die Aufnahmekriterien für die Arya-Sangha höher gesetzt als für die Maha-Sangha, dem gemeinnützigen Förderverein.

Die Arya-Sangha bildet eine Gemeinschaft an Auserwählten. Wir sind keine fanatische, religiöse Gemeinschaft mit irrsinnigen Dogmen oder eine 24-Stunden-channelnde Esoterikgruppierung, deshalb eine kurze Erläuterung zum Wort „Auserwählte“: Der Begriff „Auserwählte“ bezieht sich hierbei wieder auf den Suchenden, der sich selbst auserwählt hat, den Weg zur wahren Selbsterkenntnis und das Eins-Werden mit allem bewusst zu gehen.

Wir möchten euch daher alle Wege und Hilfen zur Verfügung stellen, die es dafür braucht. In der Arya-Sangha leben wir in einer Gemeinschaft vergleichbar mit einer Grossfamilie zusammen. Weitestgehend auf polyamorer Basis, mit gleichen Motivationen und Zielen, gründet sich unsere Lebensweise auf die reine, selbstlose Liebe.
Kurzum: Wir leben, lieben, lernen und arbeiten zusammen.

Da wir allerdings auch um andere Motivationen wissen, die nicht immer in ehrlicher Absicht geschehen, gibt es natürlich auch für die Arya-Sangha Aufnahmekriterien.

Unsere Erwartungen an euch beginnen damit, dass ihr wirklich sucht und aus dem einzigen Beweggrund lernen wollt: Die Eins-Werdung mit allem.
Der einzige Weg zu dieser Erkenntnis und eurer eigenen Erleuchtung, ist die selbstlose Liebe und das Erreichen der Leerheit, welche wir in „Eden Spirit“ lehren. Dafür braucht es Ehrlichkeit und Vertrauen. Macht, Missbrauch und blosse Begierde nach der Körperlichkeit bzw. der eigenen Befriedigung des Egos und der Sinne haben in „Eden Spirit“ nichts zu suchen, da sie mit unserem Ziel nichts zu tun haben. Wir erwarten daher ehrliche, uneigennützige Beweggründe und das Bewusstsein darüber, dass keiner von uns sich über den anderen stellt. Das soll sich genauso wenig in Handlungen oder Praktiken zeigen, die zum Nachteil anderer geschehen.

Ein weiterer, wichtiger Punkt, um das Leben innerhalb der Gemeinschaft auch zum Wohle aller gestalten zu können, erfolgt nach dem Grundsatz „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“
Da jeder innerhalb der Arya-Sangha verschiedene Talente und Begabungen mitbringt – die aber gebündelt immer zum Wohle aller dienen sollen – muss natürlich auch jeder seinen Teil zur Gemeinschaft beitragen. So sollte sich von selbst verstehen, dass unsere gemeinnützigen Arbeiten auch bestmöglich und mit aller Kraft unterstützt werden und sich jeder nach seinen Möglichkeiten mit einbringt.

Ehrlichkeit und Vertrauen braucht es auch im Umgang mit den Vermögenswerten von „Eden Spirit“. Wir stellen euch nicht nur theoretisches Wissen und effektive Techniken zur Praktizierung zur Verfügung, sondern ihr habt bei uns die Möglichkeit, in echten authentischen Tempeln zu lernen. Hier finden sich auch antike, bedeutungs- und wertvolle Relikte aus der vergangenen Zeit: Statuen, Bücher, Kunstobjekte, Steinfiguren und viele andere Gegenstände, die euch auf eurem Weg helfen und beim Lernen inspirieren können. Diese Objekte sind für uns von unschätzbarem Wert, daher erwarten wir, dass besonders achtsam mit ihnen umgegangen wird und auch keines dieser Gegenstände beschädigt oder entwendet wird. Diese Objekte haben durch sorgsamen Umgang Jahrhunderte und Jahrtausende überdauert und dürfen nicht durch Unachtsamkeit oder persönlicher Begierde gefährdet werden.

Dadurch, dass wir in „Eden Spirit“ wirklich jedem Menschen die Möglichkeit geben möchten, zu lernen und eins zu werden mit allem, die selbstlose Liebe zu erfahren und letztendlich auch geben zu können, billigen wir natürlich auch keine anderen, zerstörerischen Handlungen. Das bezieht sich sowohl auf Menschen, als auch auf jeden Bereich in „Eden Spirit“.

Jeder wahrhaft suchende Mensch ist uns herzlichst willkommen. Ungeachtet seiner ethnischen Herkunft, seiner „Rasse“, seines Aussehens, seines Alters, seines Geschlechtes, seines Wissensstandes, seiner Religion, seiner sexuellen Ausrichtung, seines Berufes, seines gesellschaftlichen Standes oder seines Besitzes.

Wer wenig hat, bringt das Wenige ein. Wer viel hat, bringt das Viele ein.

Was wir jedoch nicht akzeptieren möchten, sind parasitäre Verhaltensmuster, wenn z.B. ältere Menschen sich der Gemeinschaft anschließen und von allem in der Gemeinschaft profitieren möchten, ihren „Besitz“ aber nicht der Gemeinschaft, sondern z.B. ihren Kindern später vererben möchten. Solche sollen sich dann bitte auch von ihren Kindern aushalten lassen, denn dies wäre für uns ein Mißbrauch unseres Angebotes.

Wer bis zu seinem Lebensende mit uns in einer dauerhaften weitgehend polyamoren groß-familien-ähnlichen Gemeinschaft zusammenleben und auch im hohen Alter liebevoll umsorgt werden möchte, der hat genau wie jeder andere seinen Besitz auch in die Gemeinschaft zum Wohle ALLER mit einzubringen. Denn egoistisches Trennen in „das ist meins und das ist deins“, genau DAS möchten wir hier nicht! Unsere Gemeinschaft ist auf einer symbiotischen Struktur aufgebaut, zum gegenseitigem Vorteil und zum Nutzen aller.

Innerhalb der Gemeinschaft möchten wir auch keine wichtigtuerische Besserwisserei, egogesteuerte Streitereien, Rechthabereien, Zicken-Kriege oder Eifersuchts-Szenarien. Wir begegnen einander auf Augenhöhe, in tiefer Achtsamkeit, Herzlichkeit, voller Mitgefühl und mit großem Respekt. Wir haben den größtmöglichsten Respekt und tiefe Dankbarkeit vor unserem spirituellen Meister und Lehrer und jede unserer Handlungen sollten immer aus selbstloser Liebe erfolgen. Denn nur dadurch können wir mehr und mehr zusammenwachsen und wahrhaft schon hier in dieser Realität unseres Hier und Jetzt EINS werden, dem erstrebten Zustand der großen End-Erleuchtung (dem Aufstieg zu dem universellen Schöpfungs-Bewußtsein, dem Da Dao, dem Brahman, dem Nirwana).

Wenn ihr euch mit diesen Kriterien identifizieren könnt und wirklich den ehrlichen Wunsch in euren Herzen habt, ein Teil unserer Gemeinschaft der Arya-Sangha zu sein, dann nehmt gerne mit uns hier Kontakt auf. Schreibt uns über euch und wie ihr euch konkret mit einbringen möchtet. Denn ob es reale Taten werden oder nur leere Worte und hohle Phrasen bleiben, liegt einzig bei euch.

 

 

 

 

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